''On Tour trotz Handicap e.V.''
Wir sind ein Verein, der es sich zum Ziel setzt, Menschen mit jeglicher Art von Behinderung, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.Ein wichtiger Punkt ist die selbstbestimmte Mobilität. Wir möchten Sie auf dem Weg begleiten, dieses Ziel zu erreichen oder es behalten zu können.

Satzung

Im nachfolgenden Text wurde zur sprachlichen Vereinfachung auf eine geschlechterspezifische Ausformulierung verzichtet, es sind stets beide Geschlechter gemeint.

§ 1 Name, Sitz, Geschäftsjahr

1.1 Der Verein führt den Namen “OTtH“ (On Tour trotz Handicap)  nachstehend kurz Verein genannt. Er wird in das Vereinsregister des Amtsgerichts Heidelberg eingetragen und führt danach den Zusatz "e. V.“
1.2 Sitz des Vereins ist Schönau im Odenwald
1.3 Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

2.1 Ziele und Aufgabenbereich

Vereinszweck ist die Unterstützung von Behinderten Menschen. Es soll die unabhängige Mobilität ermöglicht und erhalten werden.   Insbesondere durch den Austausch der Erfahrungen aller Mitglieder werden Erkenntnisse und Lösungen für die auftretenden Problemen erarbeitet. Diese werden dann im Austausch in einer Gruppe besprochen, mit dem Ziel, eine gute Lösung zu finden um die Persönlichkeit der Menschen mit Behinderung zu stärken, und um den Mitgliedern des Vereins zu helfen beim Umgang mit den Ämtern, ( Behörden und Krankenkassen) zu ihrem Recht zu kommen.  So das die Stabilisierung und die Verbesserung der psychischen Gesundheit durch Erhalt oder Erwerb von sozialen Kontakten mit mehr Selbständigkeit zu erhalten. Dabei ist die Weitergabe von Informationen im Bereich der technischen Möglichkeiten, um die persönlichen Mobilität zu erreichen oder zu erhalten,vorangig. Nur individuelle Mobilität sichert behinderten Menschen die uneingeschränkte Teilhabe, am Leben und am öffentlichen Leben Teil zunehmen. Der Verein will dadurch dem behinderten Menschen die Führung eines weitest gehend selbstbestimmten Lebens ermöglichen und zur Erhaltung seiner Selbstständigkeit , Mobilität und Lebensqualität beitragen.

2.2 Öffentlichkeitsarbeiten

Darüber hinaus hat der Verein den Zweck, den Kontakt zu Behörden und  Kostenträgern zu verbessern, um das Bewusstsein für die Bedeutung der individuellen Mobilität von behinderten Menschen zu schaffen, Missstände zu beseitigen.

§ 3 Gemeinnützigkeit

3.1 Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar mildtätige und gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ (§§ 52 ff. AO) der Abgabenordnung, er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

3.2 Die Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

 3.3 Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

3.4 Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen an den Verein Bund behinderter Auto-Besitzer e.V. (BbAB), der es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke zu verwenden hat.

§ 4 Vereinsvermögen

4.1 Das Vereinsvermögen wird nur zur Erfüllung der satzungsgemäßen Zwecke eingesetzt.
4.2 Der Verein kann im Rahmen der steuerlichen Vorschriften ein gebundenes Kapital als Rücklage bilden, um die steuerbegünstigten, satzungsgemäßen Zwecke des Vereines erfüllen zu können.
4.3 Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben. Die Höhe des Jahresbeitrags wird vom Vorstand vorgeschlagen und muss von den Mitgliedern bestätigt werden.

§ 5 Mitgliedschaft und Mitarbeit

5.1 Mitglieder des Vereins können auf Antrag jede natürliche und juristische Person werden, die die Ziele und Dienste des Vereins unterstützen

5.2 Über die Aufnahme von Mitgliedern beschließt der Vorstand auf Grund eines schriftlichen Aufnahmeantrages. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung an.


5.3 Wahlberechtigt und wählbar ist jede Person, die das 18. Lebensjahr vollendet hat.


5.4 Jede Mitarbeit muss den Interessen des Vereines dienen. Insbesondere der Missbrauch zum Eigennutz ist untersagt. Wer entgegen der Bestimmungen und des Zwecks des Vereins handelt, kann durch Beschluss des Vorstandes oder beauftragte Person aus dem Verein ausgeschlossen werden.


5.5 Die Mitarbeit im Verein ist ehrenamtlich. Anspruch auf Erstattung eventuell entstandener Aufwendungen besteht nur, insoweit die Kosten nachweislich notwendig und direkt mit dem Zweck des Vereins in Zusammenhang standen.


5.6 Die Mitgliedschaft erlischt durch:
a) schriftliche Austrittserklärung, Beiträge des laufenden Geschäftsjahres werden Anteilich g zurückerstattet.
b) Tod des Mitgliedes oder Auflösung der juristischen Person.
c) Ausschluss mit sofortiger Wirkung durch den geschäftsführenden Vorstand aus einem wichtigen Grund. Dem Mitglied sollte vor der Beschlussfassung Gelegenheit zur Stellungnahme innerhalb eines Monats gegeben werden, über die der Vorstand abschließend entscheidet. Während des Ausschlussverfahrens ruhen alle Mitgliederrechte.

§ 6 Organe

Organe des Vereines sind:

·         Der Vorstand

·         Der Mitgliederentscheid, die Mitgliederversammlung

Die Organe beschließen in der Regel mit einfacher Mehrheit. Bei Stimmengleichheit hat die Stimme des Vorsitzenden das letzte Wort. Satzungsänderungen bedürfen einer 2/3 Mehrheit der teilnehmenden Mitglieder einer Mitgliederversammlung. Alle Wahlen werden schriftlich durchgeführt (Briefwahl), soweit sie nicht unmittelbar bei einer Mitgliederversammlung stattfinden können. Gewählt ist, wer die Mehrheit der abgegebenen Stimmen auf sich vereinigen kann.

Über alle Wahlen und Beschlüsse wird eine Niederschrift angefertigt, die mindestens vom Schriftführer und 1.und 2. Vorsitzenden zu unterzeichnen ist. Jedes Mitglied hat das Recht, die Kopie einer Niederschrift anzufordern. Ansonsten sind alle Mitglieder regelmäßig stets in geeigneter Weise zu informieren.

§ 7 Der Vorstand
Amtsdauer & Beschlussfassung des Vorstandes

Der Vorstand des Vereins besteht aus dem 1. Vorsitzenden, dem 2. Vorsitzenden, dem Kassenwart, dem 2.Kassenwart dem Schriftführer und mindestens zwei Beisitzer.

Die gewünschte Anzahl der Vorstandsmitglieder und damit die Zahl der Beisitzer werden jeweils vor der Mitgliederversammlung vom Vorstand entsprechend des zu erwartenden Bedarfes festgelegt. Auf Antrag des Vorstandes entscheidet dann die Mitgliederversammlung über die jeweilige Anzahl. Der Vorstand ist berechtigt, innerhalb einer Wahlperiode weitere Beisitzer einzuberufen, die dann bis zum Ende der Wahlperiode kommissarisch tätig sind. Dies gilt vor allem auch dann, wenn durch Austritt eines Vorstandsmitglieds im Laufe einer Wahlperiode die von der Mitgliederversammlung beschlossene Anzahl der Vorstandsmitglieder unterschritten wird. 

Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den 1. und 2. Vorsitzenden vertreten, beide sind einzelvertretungsberechtigt. Die gerichtliche Vertretung kann auch ein dazu Beauftragter übernehmen, sofern er vom Vorstand hierzu bevollmächtigt wird.

Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung auf die Dauer von vier Jahren gewählt.

Für den Schriftführer wird ein Stellvertreter gewählt.

Bei Stimmengleichheit erfolgt eine Stichwahl.

Der Vorstand führt jedoch auch nach Ablauf der Amtszeit die Geschäfte weiter, bis zur Bestätigung eines neuen Vorstandes durch Neuwahl. Vor der Neuwahl muss der noch amtierende Vorstand durch die Mitgliederversammlung entlastet werden.

Falls ein Mitglied des Vorstandes und sein Stellvertreter zeitgleich und nicht nur vorübergehend nicht in der Lage sind, die Vereinsgeschäfte wahrzunehmen, ist der Kassenwart der kommissarischen Stellvertreter, der bis zur Neuwahl des Vorstandes die Vereinsgeschäfte weiterführt.

Der Vorstand fasst seine Beschlüsse in Vorstandssitzungen, die vom Vorsitzenden oder vom stellvertretenden Vorsitzenden schriftlich, fernmündlich oder in anderer geeigneter Weise einberufen werden. Der Vorstand und die ggf. eingesetzte Geschäftsführung tätigen die Geschäfte des Vereins einvernehmlich.

Der Vorstand beschließt über Aufnahmeanträge.

§ 8 Der Vergabeausschuss

Der Vergabeausschuss besteht aus dem Vorstand, sowie den Beisitzern.

Der Vergabeausschuss beschließt bei Förderanträgen zeitnah über die Mittelvergabe des Vereins nach § 2. Dabei regelt eine Vergabeordnung das Antrags- und Bewilligungsverfahren. 

Änderungen an der Vergabeordnung bedürfen einer 2/3 Mehrheit des Vergabeausschusses. Kontovollmacht erhalten der Vorstand und der Kassenwart. Bei Kontoanweisungen von Beträgen über 1000,- Euro ist es erforderlich, dass ein Vorsitzender und der Kassenwart gemeinsam zeichnen.

§ 9 Mitgliederentscheid, Mitgliederversammlung

Eine Mitgliederversammlung erfolgt auf schriftliche Einladung des Vorstandes, auf mehrheitlichen Antrag der Vereinsleitung unter Einhaltung einer Einladungsfrist von 4 Wochen. Mitglieder können sich durch schriftliche Vollmacht von einem Mitglied ihrer Wahl vertreten lassen, darin sind Abstimmungsvorgaben an den Bevollmächtigten möglich. Das vertretende Mitglied darf max. 4 Vollmachten auf sich vereinigen.

An die Stelle einer regelmäßigen Mitgliederversammlung treten mindestens einmal jährlich ein ausführlicher Rechenschaftsbericht und ein Kassenbericht, die allen Mitgliedern jeder Zeit in geeigneter Weise zugänglich gemacht werden Kann. Der Vorstand beschließt mit Einfacher Mehrheit über die Auflösung des Vereins. Die Mitglieder sind dazu berechtigt, sich durch einen mit schriftlicher Vollmacht versehenen Vertreter in der Mitgliederversammlung vertreten zu lassen.

Da eine regelmäßige Mitgliederversammlung nicht vorgesehen ist, verpflichten sich der Vorstand, alle Informationen im Zusammenhang mit der Vereinstätigkeit regelmäßig, auch unabhängig vom Rechenschaftsbericht, allen Mitgliedern in geeigneter Weise zugänglich zu machen, um eine größtmögliche Transparenz zu erreichen. Dies gilt insbesondere für Wahlen und Beschlüsse.

§ 10 Kassenprüfung

Die Kasse des Vereines kann jährlich durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Kassenprüfer geprüft werden. Das Ergebnis der Prüfung wird den Mitgliedern in geeigneter Weise zugänglich gemacht.

§ 11 Haftung

Die Haftung des Vorstandes und des Vergabeausschusses ist auf Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit beschränkt.

§ 12 Inkrafttreten

Diese Satzung tritt mit der Eintragung in Kraftg ins Vereinsregister in Kraft.

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