''On Tour trotz Handicap e.V.''
Wir sind ein Verein, der es sich zum Ziel setzt, Menschen mit jeglicher Art von Behinderung, mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.Ein wichtiger Punkt ist die selbstbestimmte Mobilität. Wir möchten Sie auf dem Weg begleiten, dieses Ziel zu erreichen oder es behalten zu können.

Der Kleine Levi

Der kleine Levi  wird dieser Tage sieben. Er wünscht sich ein Feuerwehrauto. Eins, das richtig Lärm macht. Denn sehen kann Levi sein Feuerwehrauto nicht mehr, nur hören: Wegen eines Tumors im Gehirn ist er blind. Und so richtig spielen kann Levi mit seinem Feuerwehrauto auch nicht mehr.

Denn sein Nervensystem und sein Bindegewebe liegen lahm, er sitzt im Rollstuhl. Ob Levi auch noch acht Jahre alt wird, wissen die Ärzte nicht. Er ist austherapiert, wie sie sagen. Niemand kann ihm mehr helfen. Trotzdem wird Levi an seinem Geburtstag ein glückliches Kind sein. Denn er ist nicht alleine! Da sind noch seine Brüder Lennart, Maximilian, Vincent und seine Mutter Sonja. Maximilian ist 15 und sitzt auch im Rollstuhl: Morbus Bechterew, Rücken krank, Verknöcherung der Gelenke und Darmentzündung. Lennart ist 17 und sitzt ebenfalls im Rollstuhl: Starke Allergien, Knochennekrose, Rheuma und Arthritis. Dem vierten Bruder – Vincent – geht es noch vergleichsweise gut: Er ist 20 und leidet unter Schuppenflechte und Arthrose im rechten Fuß... Das Leben ist zwar bekanntlich kein Ponyhof, aber manchmal kann es wirklich grausam sein: Dass es gleich alle vier Jungs mit völlig unterschiedlichen schweren Krankheiten trifft, hätte niemand ahnen können. Trotzdem halten die vier Brüder zusammen wie Pech und Schwefel.

Mutter Sonja ist 42, alleinerziehend und musste ihre gut dotierte Arbeit aufgeben. Klar – wie soll man einer geregelten Arbeit nachgehen können, wenn man vier schwerkranke Jungs zu pflegen hat? Sie ist stark für ihre vier Söhne, aber der Alltag fordert alles von ihr. Nicht nur wegen ihrer Kinder. Da ist die Dreieinhalb-Zimmer-Wohnung in Hamburg, die für fünf Personen nicht nur reichlich eng, sondern auch nicht behindertengerecht ausgebaut ist, die Rollstühle passen nicht durch die schmalen Türen.

und so alltägliche Dinge wie Baden sind nahezu ein Ding der Unmöglichkeit. Aber ohne gehobenes Einkommen ist bei den explodierenden Mietpreisen in Hamburg halt nichts Besseres drin. Da sich die Krankheit von Levi verschlechtert hat muss das neue Auto nochmals Umgebaut werden. Da wir keine Zeit mehr haben für die die endlosen Behördengänge, die Verhandlungen mit der Krankenkasse und der nahezu undurchdringliche Dschungel aus Anträgen, Formularen, Bescheinigungen und Paragraphen nicht die Nerven daher bitten wir euch um Spenden.

So noch kurze Erklärung für den nötigen erneuten Umbau.

Levi muss jetzt neben der Mutter sitzen da sein Hirn Tumor grösser geworden ist und er sich jetzt des Öfteren übergibt braucht die Mutter einen schnellen Zugriff auf das Kind

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